Im Rahmen des Philosophieunterrichts der Klaus-Groth-Schule Husum zum Thema Freundschaft haben die Schülerinnen und Schüler der 3. Klassen (Krabben und Schmetterlinge) ein besonderes Projekt umgesetzt: Gemeinsam mit dem Upcycling-Modul des Nachhaltigen Kaufhauses „Möbel und Mehr“ des Diakonisches Werkes Husum entstand eine Freundebank.
Zu Beginn der Unterrichtseinheit setzten sich die Kinder intensiv mit der Frage auseinander, was Freundschaft bedeutet und wie man anderen helfen kann. Dabei stellten sie fest, dass es in den Pausen immer wieder Kinder gibt, die niemanden zum Spielen haben oder sich allein fühlen. Aus diesen Gesprächen heraus entwickelte sich die Idee der Freundebank. Zur Unterstützung holten die Klassen dann den Schulsozialarbeiter Kevin Petersen, ebenfalls vom Diakonischen Werk Husum, mit ins Boot; so entstand dann auch die Vernetzung mit dem Nachhaltigen Kaufhaus „Möbel und Mehr“.
In der Upcycling-Werkstatt durften die Kinder dann unter fachkundiger Anleitung von Helge Schmidt und Thomas Pevec selbst aktiv werden: Sie bauten die Bank gemeinsam, gestalteten sie kreativ und machten sie zu einem sichtbaren Zeichen für Zusammenhalt auf ihrem Schulhof.
Die Freundebank hat eine klare Botschaft:
Setz dich hierher, wenn du jemanden zum Spielen suchst, wenn du Trost brauchst oder wenn du eine neue Freundin oder einen neuen Freund finden möchtest.
Das Projekt hat allen Beteiligten sehr viel Freude bereitet und den Kindern gezeigt, wie wichtig Rücksichtnahme und gegenseitige Unterstützung sind. Lena Blasczyk, Philosophielehrerin an der Klaus-Groth-Schule, ist begeistert: “Wir hoffen sehr, dass die Freundebank vielen Kindern hilft und unseren Schulalltag ein Stück freundlicher macht.“
