Wenn die Temperaturen fallen und der Winter in Husum Einzug hält, wird Hilfe für manche Menschen besonders wichtig. Genau hier setzt das neue Streetwork-Projekt vom Diakonischen Werk Husum „Warme Kanne“ an: Mit einem Bollerwagen voller warmer Getränke, kleiner Mahlzeiten und offenen Ohren ist das Team regelmäßig rund um den Marktplatz unterwegs, um Menschen in schwierigen Lebenslagen zu unterstützen.

Die Streetworker Kevin Petersen, Ann-Kristin Rode-Mittag und Erik Hähling gehen dabei bewusst direkt auf die Straßen – dorthin, wo Unterstützung oft dringend gebraucht wird. Im Bollerwagen befinden sich heiße Getränke wie Kaffee und Tee, wärmende Decken sowie kleine Fertiggerichte, die unkompliziert ausgegeben werden. Ziel ist es, nicht nur Wärme zu verteilen, sondern auch Zeit für Gespräche, Aufmerksamkeit und Hilfe im Alltag zu schenken.

„Ein Becher Kaffee kann ein Einstieg sein – doch am Ende zählt vor allem das menschliche Miteinander“, erklären die drei Streetworker. „Zuhören, ernst nehmen und weiterhelfen, wo es nötig ist, ist genauso wichtig wie ein warmes Getränk.“

Getragen wird das Projekt von der großen Hilfsbereitschaft Husumer Unternehmen und der Stadt Husum sowie dem Kreis Nordfriesland. Der Bollerwagen wurde dem Team dankenswerterweise vom Hagebau Husum stark vergünstigt zur Verfügung gestellt. Die kleinen Fertiggerichte wurden großzügig von REWE Familie Engelke aus der Bredstedter Straße gespendet, zusätzlich gab es Sachspenden von Ralfs Creperie und dem Futterhaus Husum. Ermöglicht wurde die gesamte Aktion zudem durch die Unterstützung aus der Restcent-Aktion der Stadt Husum. Dieses gemeinsame Engagement zeigt eindrucksvoll, wie viel erreicht werden kann, wenn lokale Partner zusammenhalten und soziale Projekte aktiv fördern.

Mit „Warme Kanne“ möchte das Streetwork-Team daran erinnern, dass niemand in der kalten Jahreszeit allein sein muss – und dass Mitmenschlichkeit oft in kleinen Gesten beginnt.

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