Im November luden die Husumer Gemeinschaftsschulen zu einem Fachelternabend zum Thema Pubertät und Adoleszenz ein. Rund 50 Interessierte fanden den Weg in die Aula der Grund- und Gemeinschaftsschule in Mildstedt.
Der Abend war nicht nur inhaltlich bereichernd, sondern auch durch seine besondere Organisation bemerkenswert: Die Schulsozialarbeiter*innen des Diakonischen Werkes Husum aller drei Gemeinschaftsschulen in Husum hatten diesen Abend gemeinsam geplant und durchgeführt, was für einen breiten Austausch und eine wertvolle Zusammenarbeit sorgte.
Der Abend begann mit einem Fachvortrag von Diplom-Psychologin Christine Wacker aus dem DW Husum. Sie sprach über die komplexen Veränderungen im Gehirn von Jugendlichen während der Pubertät und Adoleszenz und erklärte, wie diese Umstrukturierungen das Verhalten und die Entwicklung der jungen Menschen beeinflussen. Der Vortrag regte zu einer lebhaften Diskussion an, bei der Eltern viele Fragen stellten und ihre eigenen Erfahrungen einbrachten. Die Diskussion wurde von allen Beteiligten als sehr aufschlussreich und hilfreich empfunden, sodass der Abend bei netten Gesprächen und einem intensiven Austausch ausklang.
Einige der Themen, die während des Abends aufkamen, werden in den kommenden Monaten auf weiteren Elternabenden vertieft behandelt. Diese Veranstaltungen werden sich mit den Themen Medien und Eltern stärken, neue Autorität beschäftigen. Die genauen Termine für diese Veranstaltungen stehen noch nicht fest, sie sollen jedoch zwischen den Weihnachts- und Osterferien sowie zwischen den Oster- und Sommerferien an der Ferdinand-Tönnies-Schule und der Gemeinschaftsschule Nord stattfinden. Eltern können sich auf weiterführende, praxisorientierte Informationen und Tipps freuen, die ihnen in der Erziehung ihrer Kinder in der Pubertät wertvolle Unterstützung bieten werden.
Der Fachelternabend war ein gelungener Auftakt für eine Reihe von Veranstaltungen, die dazu beitragen sollen, Eltern im Umgang mit den Herausforderungen der Pubertät zu stärken und die Zusammenarbeit zwischen den Schulen und den Eltern zu intensivieren.

